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Biologische Verstärkung
Die Erde bildet sich aus einer Vielfalt von Lebensarten, die miteinander verbunden sind und so die Artenvielfalt entstehen lassen. Auf dieser Vielfältigkeit basiert das eigentliche Leben auf unserem Planeten: Als Energie- und Nahrungsquelle spielt jede mineralische, pflanzliche oder tierische Lebensart eine grundlegende Rolle für das Leben der anderen Arten. Durch die natürliche Auslese, ein von Darwin entwickeltes Konzept, entsteht eine genetische Vielfalt – die Quelle dieser Verschiedenheit: Veränderungen chemischer Art unter verschiedenen Spezies (Makroevolution) und innerhalb der eigenen Art (Mikroevolution). Dank der biologischen Vielfalt kann man Kartoffeln sowohl in den Niederlanden auf einem Niveau unter dem Meeresspiegel, als auch in rauen Klimazonen wie auf dem Himalaja und in kontinentalen Klimazonen wie in den Tropen auf gleiche Weise anbauen. Diese biologische Vielfältigkeit, eine Konsequenz von Evolutionsprozessen die schon Tausende wenn nicht Millionen von Jahren andauern, kann in relativ kurzer Zeit von Menschenhand zerstört werden. Der Schutz der Artenvielfalt hat als Aufgabe, diese zu schützen und aus einer möglichst großen Menge an unterschiedlichen irdischen Lebensarten Nutzen zu ziehen. Samenbanken, wie das CIP, kümmern sich außer um die Aufbewahrung des genetischen Erbgutes der Arten auch darum, dass das Wissen über die Samen nicht verloren geht, damit diese nicht zu puren Ressourcen ohne Geschichte verkommen.
(29/06/2006)
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